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Corona, wozu? Hier können Sie Ihre Gedanken hinterlassen.

Naturheilpraxis Zöltzer
Herausgegeben von in Corona ·
Corona, wozu? Einige Gedanken.
Dr. Klaus Harald Zöltzer, Bad Nauheim, 5. April 2020

Als Heilpraktiker und Physiker hinterfrage ich gerne und schaue auch nach der Sinnhaftigkeit der Dinge. In der ganzheitlichen Medizin gibt es nicht erst seit dem Buch Dethlefsen/Dahlke: "Krankheit als Weg" die Vorstellung, dass eine Krankheit ein Korrektiv ist, eine Veränderung im Leben des Patienten fordert. Es gibt (immer) einen seelisch/psychischen Hintergrund, auch wenn wir diesen häufig nicht erkennen. So sehen viele geheilte Krebspatienten den Sinn ihrer Erkrankung darin, in ihrem Leben etwas Wesentliches geändert, ein neues Denken entwickelt zu haben. Dies ist ein allgemein gültiges Prinzip, auch wenn es nicht immer sichtbar wird.

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Im Folgenden können Sie gerne Ihre Gedanken hinterlassen.



13 Kommentare
Durchschnittliche Bewertung: 1135.0/5
Anita Frauwallner
2020-04-06 22:40:48
Ich möchte Dir meinen ganz persönlichen und emotional sehr tiefgreifenden Dank für Deine Zeilen übermitteln. Ich glaube ganz fest an den Wandel in unserer Gesellschaft, einen Wandel hin zur Liebe, die über allem anderen steht.
Jetzt verstehen viele, dass warme Emotion besser ist als kaltes Kalkül.
Ich Danke Dir, denn in Deinen Worten sind Wissen und tiefempfundene Verantwortung vereint.
Anita

Gisela Rüegg
2020-04-09 17:04:04
Ein wunderbarer Artikel.
So aussagekräftig für unsere jetzige Situation und Zeit.
Besonders berührt mich die Seelenkomposition.
MANIFEST DER LIEBE
Werft eure Panzer
der Angst, der Verletzungen,
der Mutlosigkeit,
der nicht existierenden Schuld,
des unnützen Denkens
und der Kleinheit fort,
öffnet eure Herzen
lasst die Liebe
aus- und einfließen
und werdet satt
und glücklich.
DANKE, dass ich daran teilhaben darf.
Gisela
Christel Kurtz
2020-04-10 21:23:55
Vielen Dank für diese tollen Worte. Sie sprechen mir aus meiner Seele. Ich sehe diese besondere Zeit als eine Chance zu mehr Menschlichkeit, Liebe, Wärme, Miteinander, Achtsamkeit etc., und hoffe, dass ganz viele Menschen diese Chance nutzen.
Annette Stiene
2020-04-11 09:34:52
vielen Dank für diese inspirierenden Worte. Diese Zeit als Chance sehen, mal wieder zur Ruhe kommen, zu sehen, worauf wir alles verzichten können, weil es nur aufgeblähter Konsum ist. Ja, dazu sollte man diese Zeit nutzten. Auch seine Prioritäten neu bestimmen.
Sibylle Paulus
2020-04-11 15:15:19
Lieber Klaus,

deine Beschäftigung mit unserer besonderen Zeit hat mich sehr beeindruckt. Vor allem deine astrologischen historischen Vergleiche
bekräftigen, wie tiefgreifend die Zeitqualität in diesem Jahr ist. Sie betrifft uns Menschen, die sogenannte "Krone" (Krone =Corona)
der Schöpfung, die aber der Hauptstörfaktor der Schöpfung selbst ist. Und solange Geld und materieller Besitz mehr zählen als die Natur und der Mensch selbst, kann sogar ein kleiner Virus als Erkenntnisbringer Höchstes leisten.

Einen Neustart wird es allemal geben, die Liebe als Basis in allen Bereichen ist wundervoll. Ich bitte um den Segen des Schöpfers dazu.

Vielen Dank für dein Engagement und besonders für den ganz liebevollen Vers,

Herzliche Grüße
Sibylle Paulus


Monika Weyrauch
2020-04-11 18:46:19
Lieber Herr Dr. Zöltzer,
Ihre Zeilen zu diesem Thema machen mir Mut und ich hoffe, daß wir Menschen ins Nachdenken kommen und nicht den einfachen Weg der Angst gehen.
Die Liebe ist der ausschlaggebende Punkt, aber leider wird der Begriff der Liebe sehr oft fehlgedeutet. Uns mangelt es meiner Meinung nach an der universellen Liebe, das Einverstanden sein mit allem, was ist. Dazu gehört offensichtlich auch die Erkenntnis, daß die allzu weite Abkehr von der Natur eine Abkehr von uns selbst ist, die spirituellen Verbindungen sind durch technische Verbindungen ( z.B. Internet ) ersetzt worden.
Liebe sollte aber doch hauptsächlich im direkten Kontakt erfahren werden können, im Fühlen, Anschauen und auch im gemeinsamen Schweigen.
Außerdem ist aktuell bei jedem noch so banalen Thema eine derartig ausgeartete Polarität zu beobachten, die die Menschen immer weiter voneinander entfernt. Vielleicht ist der Virus - oder die Konsequenz daraus - ein Abbild dieser Situation, ich weiß es nicht, ich wollte nur ein paar Gedanken loswerden.
Vielen Dank für alles und frohe Ostern für Sie und Ihre Familie wünscht

Monika Weyrauch
Klaus Vollrath
2020-04-12 20:37:43
Lieber Herr Zöltzer,
besten Dank für Ihren inhaltsreichen, sehr harmonisch aufgebauten und kunstvoll gestalteten Beitrag! Besonders stark hat mich Ihr Hinweis auf den Bezug zur Karwoche berührt, den ich sonst nicht gesehen hätte. Und dass die höchst symbolträchtige Vertreibung der Geldwechsler und Händler aus dem Tempel am Karmontag stattfand, war mir bisher gar nicht bewusst.
Hinsichtlich der Organbezüge könnte man einwenden, dass die Lunge nicht immer betroffen sein muss – wenn sie dazukommt, wird es ernst – sondern bei leichteren Verläufen vor allem der Hals-Rachenraum betroffen ist.* Das deutet m. E. auf einen Konflikt zwischen Denken und Fühlen. Auch die Aussage Rudolf Steiners, die Anfälligkeit für Grippe-Infektionen hätte etwas mit einem gestörten „Kopf-Brust-Rhythmus“ zu tun, deutet primär in diese Richtung.
Die Stellungnahme der Medizinischen Sektion spricht davon so: „Wenn durch die Betonung der Bewusstseinswelt, also des Nerven-Sinnes-Systems die Disposition für virale Erkältungskrankheiten entsteht, so braucht es zu ihrer Verwandlung durchwärmende Bewegung und Willensaktivität. Furcht hemmt den Willen, wir werden fremdbestimmt, wie überhaupt das „Funktionieren“ durch äußere „Schrittmacher“ den Berufsalltag bestimmt. Demnach ist die Krankheitsdisposition durch bewusstseins-mäßige Überforderung in unserer Informationsgesellschaft, Anspannung, Unruhe und Stresserleben im Fühlen und durch eine zunehmend lähmende Furcht im Willen gekennzeichnet. Vor dem Hintergrund der Dreigliederung ist also die Disposition durch eine zum Nerven-Sinnes-System orientierte Verschiebung der menschlichen Wesensglieder charakterisiert. Der von ihnen verlassene Organismus wird zugänglich für Infektionen und fremde „Besetzung“.“
Ich habe daraufhin das Buch „Elektronische Gefangenschaft? – Grenzen der digitalen Technik und geforderte neue Fähigkeiten des Menschen“ von Johannes Greiner und Anton Kimpfler noch einmal in die Hand genommen. Dort gibt es in Kapitel 3 „Vom toten zum lebendigen Denken“ einige eindrucksvolle Stellen. „Wie kam es überhaupt zu dem Irrtum, es käme auf Informationen an? Ohne Denken sind ja Informationen absolut unnütz. Ein lebendiges Denken kann mit wenigen Informationen ein treffendes Bild der Wirklichkeit formen, ein lahmes Denken kann auch mit vielen Informationen nicht bis zur Wirklichkeit vordringen. Informationen sind ein Material, aus dem nur der aktive Geist etwas Fruchtbares schaffen kann. Der passive Geist wird durch sie immer noch passiver. Er wird zum Informations-Konsumenten. Er wird sozusagen verschüttet von den Steinen der Informationen, während der aktive Denker aus diesen Steinen etwas Schönes bauen kann. Wie kam es dass man dachte, die Steine würden reichen? Wie konnte man auf die Idee kommen, schöne Gebäude würden entstehen, wenn man die Steine schnell transportieren kann? Ohne Architekt, Baumeister und inspirierte Künstler wird da ja nichts. Der Weg, der schlussendlich zu diesem Irrtum geführt hat, hat drei Stationen durchlaufen. Es sind die Stufen Weisheit – Wissen – Information…
Wahre Gedanken zu denken, bildet den Menschen von innen. Wie das Wort schon besagt: Bildung. So entstand das Ideal des Humanismus: Gebt den Menschen eine gute Bildung, und sie werden bessere Menschen. Nun aber kam der nächste Schritt. …
Ein Axiom des digitalen Zeitalters scheint es zu sein, dass man meint Denken durch noch mehr Informationen ersetzen zu können. Wer alle Daten hat, weiß alles, wähnt man. Wachsende Datenfülle verdeckt zwar das Problem, doch es ist immer noch da. Erst durch das Denken bekommen Informationen eine Wert. …
Außerdem können Informationen immer nur etwas in Bezug auf Vergangenheit und Gegenwart aussagen. Und in eine sinnvolle Zukunft kann man nur durch lebendiges Denken, Phantasie und Imagination blicken. Alle Voraussagen aufgrund von Daten gehen davon aus, dass sich die Zukunft aus der Vergangenheit erklären lasse. Für wahrhaft Schöpferisches gilt das aber nicht. Man kann einen Michelangelo oder Beethoven nicht aus den Daten der Kunstwerke seiner Vorgänger erklären. Durch die merkwürdige neue Verehrung der Datenfülle wird gerade das Kreative und wirklich Neue aus dem Blick verloren.
Dem Irrtum der Datenquantitäts-Verherrlichung ging eine anderer Irrtum voraus: Es wurde zunehmend Qualität und Quantität verwechselt. In Bezug auf Wahrheit geht es nie um Quantität. Wahrheit ist eine Qualität. Ein Gedanke ist wahr oder nicht wahr. Wenn er millionenfach verbreitet wird, ist er deshalb nicht wahrer.
Man muss vom Denken keine Ahnung mehr haben, wenn man meint, dass eine große Informationsmenge mehr Wahrheit geben könne. Datenmengen anzustreben, beruht auf einem Verlust qualitativen Denkens. …
… Zuerst dachte man vom Menschen wie von einer Maschine, dann erzog man ihn wie eine Maschine und nun ersetzt man ihn durch eine Maschine. Eine logische Folgerung? Doch ist diese Entwicklung menschenverachtend… Ein entmenschlichtes Denken..., das uns in die Abhängigkeit von Maschinen treibt!“
Aber, etwas weiter heißt es – unter der Überschrift „In unserem Denken beginnt die Wende“ – „Die Fähigkeit selbständig zu denken ist eine Frucht vieler Jahrhunderte Menschheitsentwicklung. Das Denken ermöglicht uns ein bewusstes und selbst-bestimmtes Leben. Es ist die Krone der menschlichen Fähigkeiten. Dies dürfen wir nicht aufgeben. Es gilt, ein innigeres Verhältnis zum Denken zu finden, das uns Orientierung ermöglicht und zugleich ganz Herzensmensch werden hilft. Wir brauchen ein gewandeltes Denken, das mit dem Herzen in Einklang steht.
Ein solches Denken können wir entwickeln, wenn wir nicht nur auf die Logik oder die Effizienz der Gedankengänge achten, sondern wenn wir die Qualität des Gedachten immer besser mit dem Herzen spüren lernen. Wie fühlt sich ein bestimmter Gedanke an? Ist er warm oder kalt? Ist er menschenerhebend oder menschenverachtend? Ist er heilsam oder streitfördernd? Wenn dieser Gedanke ein Wesen wäre – würde ich dann mit ihm zusammenleben wollen? Denn eigentlich ist es ja so: Wenn wir einem Gedanken folgen, so laden wir ihn ja ein, bei uns zu wohnen. Wollen wir wirklich alle Gedanken bei uns haben, die wir denken? Oder gibt es da welche, die so hässlich, böse, intrigant oder gewinnsüchtig sind, dass wir sie lieber nicht bei uns hätten? Das müssen wir uns vor allem bei solchen Gedanken fragen, die wir immer wieder pflegen und dadurch verstärken. Sind es Gedanken, mit denen wir uns Käfige bauen, in die wir uns zusammen mit üblen Gedankenwesen einsperren, oder sind es Gedanken, die die Welt lichter und wärmer machen?
Wenn wir uns diese Fragen immer klarer beantworten können, sind wir auch in der Lage, die Verantwortung für unser Denken zu übernehmen. Vorher werden wir mehr gedacht, als dass wir denken. Da können wir schnell unter die Knechtschaft böser Gedanken geraten. Rudolf Steiner schrieb in seinem Zentralwerk Die Philosophie der Freiheit: Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können; sonst gerät man unter ihre Knechtschaft. Es gilt also Gedanken nicht nur zu denken, sondern sich sozusagen umzuwenden und zu schauen, von wo die Gedanken kommen, und wie sie beschaffen sind. Das erleben wir aber nicht durch kalte Intelligenz, sondern durch ein herzenswarmes Denken, das mit den Gefühlen Zwiesprache hält. Erst eine gute Zusammenarbeit von Herz und Kopf ermöglicht ein Erleben der Gedanken und Ideen.
Wenn wir ein Sensorium für das Wesen von Gedanken, deren Qualität und Auswirkung auf unseren Geist entwickelt haben, können wir uns auch besser an dem notwendigen Werk beteiligen, die kalt gewordenen Informationen wieder in lebendige Zusammenhänge zu stellen, so Stück für Stück das Wissen wieder zu erwärmen und zur Weisheit hinzuführen. Denn der Abkühlungsvorgang und Weg der Entmenschlichung von der Weisheit über Wissen zur Information ist umkehrbar. Wir können alles wieder erheben. Wir brauchen dafür aber ein lebendigeres Denken, das mit dem Herzen und seiner Fähigkeit, die Menschlichkeit eines Gedanken zu fühlen, zusammenklingt. …
In den Biografien vieler Menschen finden sich Lebensabschnitte, in denen Kopf und Herz miteinander in Widerspruch stehen. Oft geht es dabei auch um das Verhältnis zur Liebe. Das Ringen zwischen dem (manchmal K.V.) zu kühlen Verstand und dem manchmal zu hitzigen Gemüt ist ein Dauerthema des Menschen, wenn es auch nur in besonderen Situationen auffällt. In Bezug auf das eigene Wahrnehmen geht es genau darum: Kopf und Herz in einen harmonischen Zusammenklang zu bringen: Was das Herz fühlt, mit dem Kopf verstehen, und was der Kopf denkt, mit dem Herzen fühlen.“ –
Auch in Bezug auf seine Auswirkungen für den gesamten „Rest“ der Welt! Mir scheint, hiermit ist ausgesprochen, um was es ganz grundsätzlich geht.
Am weitesten entfernt davon ist alles rein reflexartige Reagieren, das überhaupt nicht reflektiert: der Hochfrequenzhandel zum Beispiel. Was treibt die heutige Finanzwirtschaft nicht für absonderliche Blüten? „Leerverkäufe“ beispielsweise. Wieso erlaubt der „Rest“ der Menschheit solch hemmungslose Zockerei? Was übt man bei Computerspielen? – Aber natürlich gibt es diesen Mangel an Reflexion, an Einfühlung und an Verantwortungsbewusstsein auch im alltäglichen „privaten“ Leben...
Das entsprechende Kapitel in o. g. Buch schließt mit den Worten: „ Alles beginnt mit einem Gedanken. Jeder Stuhl, der gebaut wurde, jede Institution, jede Ehe, jedes technische Gerät, jeder Revolution und jede Erneuerung in der Kultur begann mit Gedanken. Die Gedanken sind die stärkste Kraft der Welt. Ein richtiger Gedanke kann alles zurechtrücken. Ein falscher Gedanke kann Nebel verbreiten und den Willen lähmen. Auch eine Umwendung in Bezug auf den Medienumgang beginnt mit den richtigen Gedanken, den richtigen Erkenntnissen. Das Denken ist der Ort der Umkehr. In einem Märchen aus der Gascogne heißt es: Der Basilik ist hundert Mal schrecklicher als Löwen und Bären. Sobald man den geflügelten Drachen aber spiegelt, verliert er seine Macht. … Das richtige Erkennen macht uns frei. In der Angst vor diesbezüglicher Erkenntnis, die sich oft auf alle mögliche Art tarnt, wirkt die Krake selbst schon in unserer Seele – der schreckliche Basilik. Was uns unfrei macht, spürt auch, dass Erkenntnis uns befreien würde und kämpft gegen diesen Erkenntnisspiegel. … Wir entdecken, dass die wichtigsten Fragen der Gegenwart von uns selbst aus zu bearbeiten sind. … Das ruhige Anschauen des Finsteren, das besonnene Erkennen des Bedrohlichen ist der Weg zur Auflösung der sonst fesselnden Knoten. Die Verwandlung dessen beginnt, was im Übermaß, am falschen Ort oder zur falschen Zeit böse wirkt. Der Dichter Albert Steffen fand dafür die tiefen Worte:
Von drüber tönt der Ruf zu mir:
Dem Feind der Liebe und des Lichts
Ins Auge schauen! Weiter nichts
Verlangt der Engel jetzt von Dir!
Nur dass du wie ein Spiegel wirst,
worin der Dämon sich erkennt,
in deiner Läuterung verbrennt,
das Böse in sich selbst zerbricht.
Der Herr des Schicksals fordert nicht,
dass Du die Hand als Richter hebst,
nur, dass Du in der Wahrheit lebst:
Der Geist ist selber das Gericht.“ (Ende des Zitats)

Zum Vergleich das Motto Saurons in dem Mythos „Herr der Ringe“, das auch in knappster Form beschreibt, worum es heute und in der nächsten Zukunft geht.
Ein Ring, sie zu knechten,
sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden.
Was dieser Finsternis entgegensteht? – Nichts geringeres als das unüberwindliche, zeitlos für uns gültige Ostergeheimnis!
Herzliche Grüße, Ihr
Klaus Vollrath
Wilma Kreß
2020-04-13 10:20:53
Hallo Klaus,
herzlichen Dank für den wunderbaren Artikel,der in dieser besonderen Zeit sehr wertvoll ist,
Auch ich bin sehr berührt von dem Manifest der Liebe und hoffe,dass der Lösungs-,Heilungsweg erkennbar und gehbar wird und ein generelles Umdenken stattfinden kann.
Wilma
Tanja Ihring
2020-04-14 08:59:12
Hallo Klaus, ich habe es leider jetzt erst gelesen. Aber wenigstens habe ich es jetzt gelesen. Und du hast dir sehr viele Gedanken gemacht und es schön auf "Papier"gebracht. Es war sehr gut zu lesen. Vielen Dank!
Tanja aus dem HP-Kurs 17-19
Klaus Harald Zöltzer
2020-04-14 12:39:50
Hier ein kurzes Video: https://youtu.be/EM6xD8onvik . Bitte zu Ende ansehen.
Herzlichst
Klaus
Elke Pfütze
2020-04-18 14:35:07
Lieber Klaus,
vielen Dank für deine inspierierenden Überlegungen zum Thema CORONA. Du hast dir sehr viel Gedanken und Arbeit gemacht. Die astrologische Sicht eröffnet mir ganz neue Aspekte, über die ich noch nachdenken muss. Lasst un salle hoffen, dass die Corona-Erfahrungen einen heilsamen pandemischen Entwicklungsschub auslösen werden.
Liebe Grüße Elke
Barbara
2020-05-03 14:39:20
Danke für Ihre Ausarbeitung, Dr. Zöltzer!

„Corona, wozu?“ Ihre Frage nach deren Sinnhaftigkeit – für uns persönlich wie für unsere Welt – hat mich überrascht und sehr angesprochen! Öffentlich diskutiert wurde „Corona“ zunächst ja aus-schließlich unter virologischem Aspekt; nach und nach kam dann – glücklicherweise – ein breiteres Spektrum gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Blick.
Ihr Beitrag weist noch auf ganz andere, sehr interessante Zusammenhänge hin, die sich nicht allein auf wissenschaftlich Mess- und Nachweisbares begrenzen. Ihren Respekt vor anderen Kulturen, deren Erfahrungswissen und Lebensweisheiten empfinde ich als wohltuend, ihre dem Text entsprechenden Bilder als angenehme, farbfrohe Auflockerung und Ergänzung!
Ja, danke für Impulse und Anregung, weiter zu denken…
Ihr „Manifest der Liebe“ lese ich als offene, sehr persönliche, berührende Ermutigung, sich selbst und einander einen solchen „Heilungsweg“ zuzutrauen und zuzumuten!
„Zuzutrauen“ (hat ja `was mit „trauen“ und „vertrauen“ zu tun): In einem Chanson von Marie Myriam heisst es: “Wir werden diese (eine) Welt der Liebe finden!“(„L’oiseau et l’enfant“, Jean-Paul Cara). Trauen wir uns, diesen Weg gemeinsam zu gehen und vertrauen wir einander in der (sehr unter-schiedlich akzentuierten) Suche!
„Zuzumuten“ (hat mit „Mut“ zu tun und mit „Zumutung“): „Lieben“ bedeutet ja auch „verwundbar“ zu sein. Mir fällt dazu das „vor Corona“ vielbeschworene Wort „Resilienz“ ein: hochgeschätzte Eigen-schaft, uns „mündigen Bürgerinnen und Bürgern“ nahegelegt, fast abverlangt: „resilient“ zu sein, abgesichert, stark, belastbar. Ja, mitvollziehbar, weil bis zu einem gewissen Grad notwendig, auch (vor allem?) für unseren Staat. „Bis zu einem gewissen Grad“, denn es gibt da noch eine ganz andere existentielle Erfahrung – wie wir sie fast überrascht mit den Hereinbruch von „Corona“ erlebten (obwohl wir doch schon lange mittendrin in der heftigen Umweltproblematik stecken!): die individuelle und gemeinsame Erfahrung von „Vulnerabilität“, Verletzlichkeit, Verwundbarkeit! Verwundbarkeit auch des Staates, der Staaten, ja, unserer Welt! Unsere Aufgabe - persönlich, gesellschaftlich, politisch, kulturell: Resilienz und Vulnerabilität nicht gegeneinander auszuspielen, sondern in grösstmögliche Balance zu bringen versuchen!
Ein „Lösungs- und Heilungsweg wird sich öffnen und erkennbar werden“, wie Sie schreiben, wenn wir – so denke ich – darauf verzichten, andere zu verwunden, um selbst unverwundet zu bleiben, resilient. Wir werden gnadenlos, wenn nur Stärke zählt, wenn wir uns nicht von der Verwundbarkeit und den Verwundungen anderer berühren liessen. „Das Gegenwort ist Barmherzigkeit“ (H. Keul)
Ja, es braucht auch Mut, zur eigenen Verwundbarkeit , den eigenen Wunden zu stehen!
Und wahrscheinlich ist es nur der Barmherzigkeit, nur der Liebe möglich, eigenes Verwundet-Werden zu riskieren…
Möge ein solcher Heilungsweg – wie ja auch Sie ihn vertreten – geschehen, „ganz und gar“, an Leib und Seele, in Denken, Sprechen, Wahrnehmen und Handeln! Und dass er möglich werde, individuell und gemeinsam – ja, dazu ist ganz viel „Behütet-Sein“ notwendig, wie Sie es abschliessend allen zusprechen, Dr. Zöltzer;
noch einmal: Danke! Barbara
Barbara
2020-06-14 19:41:46
„An-sehen“

Ihre Überlegungen zu „Corona“, Dr. Zöltzer
gehen weiter mit mir und mischen sich in meine alltäglichen Erfahrungen ein…
Was alles hat „Corona“ bereits mit uns gemacht? „Neue Normalität“? „Corona-Starre“? Noch vor der Maskenpflicht - in der Öffentlichkeit, Supermarkt z.B. – nahmen wir (meist) einander wahr, eher aufmerksam – solidarisch. Mit Maske: unsere Augen begegnen einander deutlich seltener. Begegnen wir uns überhaupt noch? Unsere Gesichter: nicht mehr erkennbar (Ach! Erinnern wir uns noch der offiziellen Begründungen zum „Verhüllungsverbot“, bei Demos z.B.?!) Allein unsere Gesichter: nicht mehr erkennbar?! Allein sie nicht mehr?!
Der Abstand zwischen uns Menschen ist eher noch grösser geworden, innerlich: durch wachsendes Misstrauen und der „Notwendigkeit“, „den anderen“ aus dem Weg gehen zu müssen - bzw. von „den anderen“ zu verlangen, gefälligst aus dem Weg zu gehen…
Was geschieht da? Und was ist schon geschehen?!
Ich meine jetzt nicht das - auch unter Fachleuten - umstrittene Tragen (selbstgenähter) Masken (wie z.B. durch das Bundesinstitut f. Arzneimittel, dessen Aussage Sie an anderer Stelle zitieren) – sondern ich meine hier unsere Begegnungsfähigkeit: Einander wieder an-sehen können - und wollen! Wollen? Vielleicht sind wir längst schon auf dem Weg, uns an die angeblich „neue Realität“ zu gewöhnen?
An-sehen: nicht jenes Ansehen, das dich an dem misst, was du tust, was du hast an Fähigkeiten, an Besitz. An dem, was du vorzeigen kannst, was du „lieferst“. Nicht der bewertende, einordnende, abschätzende Blick - den wir wohl auch schon erfuhren. Nein, dieses andere An-sehen meine ich: immer schon gefährdet und doch so grund-legend, so existentiell! Für uns - individuell und als Gesellschaft! Einander wahrnehmend „zulassen“, so, wie wir sind. Sich gegenseitig anzunehmen versuchen – in unserer unglaublichen und oft genug unverständlichen Unterschiedlichkeit: „Es ist einfach schon gut, dass du bist, dass es dich gibt!“ Ein solches angesehen-Werden gibt uns wirk-liches, wohl-tuendes, heil-sames Ansehen. Es befreit. Auch von Angst.
Sie sind überzeugt von einem „sich öffnenden und erkennbaren Lösungs- und Heilungsweg“,
Dr. Zöltzer; auch dies macht ihn aus: „Das Gesicht des anderen wieder sehen wollen“ - und so, wie es ist! (P. Eichler)

Barbara



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